Ein herausragendes Merkmal von Kunststoffen ist, dass sich die technischen Eigenschaften, wie Formbarkeit, Härte, Elastizität, Bruchfestigkeit, Temperatur-, Wärmeformbeständigkeit und chemische Beständigkeit, durch die Wahl von Ausgangsmaterial, Herstellungsverfahren und Beimischung von Additiven in weiten Grenzen variieren lassen. Kunststoffe werden zu Formteilen, Halbzeugen, Fasern oder Folien weiterverarbeitet, sie dienen als Verpackungsmaterialien, Textilfasern, Wärmeisolierungen, Rohre, Bodenbeläge, Bestandteile von Lacken, Klebstoffen und Kosmetika, in der Elektrotechnik als Material für Isolierungen, Leiterplatten, Gehäuse, im Fahrzeugbau als Material für Reifen, Polsterungen, Armaturenbretter, Benzintanks und vieles mehr. Die Verfügbarkeit von Materialkenndaten, die genaue Kenntnis des Materialverhaltens - werkstofftechnisches Know-how - ist immer dann erforderlich, wenn es um die sichere Auslegung von Bauteilen, um die Einhaltung hoher Qualitätsstandards oder der vom Kunden geforderten Produkteigenschaften geht, insofern ist es offensichtlich, dass Materialprüfung in der Kunststoffverarbeitung eine enorm wichtige Rolle spielt.
Die Prüfmethoden bilden dabei die Grundlage:
Elektrische Prüfungen
Mechanische Prüfungen
Probenvorbereitung
Rohstoff Prüfungen
Thermische Prüfungen